Presse
18.10.2018, 08:00 Uhr | Märkische Oderzeitung / Onlineredaktion / Kerstin Ewald
Kreuzungsbaustelle verzögert sich
Unfallschwerpunkt
Die Aldikreuzung“ an der B2 ist ein innerörtliches Nadelöhr und ein Unfallschwerpunkt obendrein. Anwohner fragen sich, wie lange es noch dauert, bis der Bereich entschärft wird. Doch die notwendige Kostenvereinbarung zwischen Ahrensfelde und Landkreis steht wohl kurz vor dem Abschluss.

Wer zu Fuß vom Lindenberger Ortskern aus beim örtlichen Discounter einkaufen gehen möchte, muss den Schotterpfad zur Ampelkreuzung nehmen. Kurz vor der Kreuzung Bernauer Straße/Bundesstraße 2 ist die Wegführung holprig. Nach rund 30 Metern vom Restaurant „Gerüchteküche“ ausgehend kurz vor der Bundesstraße 2 verjüngt sich der Weg zusätzlich: Links der Bordstein, rechts die Laterne.

Dazwischen kommt der Normalverbraucher gerade noch durch, für Fahrräder, die hier wegen der Enge der Fahrbahn oft entlang geschoben werden, wird es schon knapp. Gehbehinderte mit Rollator sollten gar etwas akrobatisches Geschick mitbringen. Auf der gegenüberliegender Fahrbahnseite sieht es eher noch schlechter aus.

Auch Ingo Hüttner, der Wirt des Gasthofs „Gerüchteküche“, beobachtet, wie sich täglich Senioren hin zur Kreuzung quälen. Mit ihm habe zumindest noch keiner gesprochen wegen einer Verbreiterung des Gehweges, der an seinem Grundstück vorbeiführt.

Hinzu kommt: Die Kreuzung ist bei der Verkehrsunfallkommission des Landkreises auf dem Index als ein relevanter Unfallschwerpunkt der Region. In den Jahren 2016 und 2017 kam es insgesamt zu 30 Unfällen, bei sieben davon kam es zu Personenschäden. Im laufenden 2018 gab es, in der Zählung bis Juni,  fünf Unfälle mit einer verunglückten Person.

Anwohner sorgen sich. Einer hat sich kürzlich bei der MOZ gemeldet wegen dieses Problems, das die Lindenberger Politker allerdings schon längst erkannt haben. .„Wir treffen uns regelmäßig mit den Senioren hier in Lindenberg, dabei wurde das Problem  schon oft zur Sprache gebracht“, erläutert Siegfried Berger, Gemeindevertreter und Mitglied im Ortsbeirat von Lindenberg. „Die Kreuzung ist hier immer dicht. Deswegen wollen wir die Fahrbahn verbreitern, damit der Verkehr schneller abfließen kann“, so Berger auf Nachfrage der MOZ.

Die Planung für die extra Abbiegespur und einen ordentlichen Gehweg gibt es längst. Sie sollte eigentlich bereits in diesem Jahr umgesetzt werden. Entsprechende Baukosten seien sogar schon im Ahrensfelder Gemeindehaushalt fürs laufende Jahr eingestellt worden, lässt Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste Sven Schwarz mitteilen. Nun geht er davon aus, dass das Bauvorhaben an der Bundesstraße 2 2019 realisiert wird.

Aber wo hakte es denn nun? Derzeit wird offensichtlich die Kostenverteilung für die Baumaßnahme an der „Aldikreuzung“ beim Barnimer Landesbetrieb für Straßenwesen geprüft. Eine entsprechende Information der Gemeinde Ahrensfelde wurde von Mitarbeitern der Behörde bestätigt. Der Entwurf für die besagte Vereinbarung befände sich im Prüfumlauf und könnte noch diesen Monat der Gemeinde übergeben werden, um dort in den entsprechenden Gremien und Ausschüssen geprüft zu werden, hieß es im Landesbetrieb.

Die Hoffnung, dass das Verkehrsknäuel B2/ Bernauer Straße 2019 etwas entknotet wird, scheint somit berechtigt. Da sind sich die Ahrensfelder Poliker mit den Vertretern unterschiedlicher Behörden einig.

 
aktualisiert von Maik Berendt, 23.10.2018, 00:37 Uhr
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