Presse
22.07.2017, 09:00 Uhr | Märkische Oderzeitung / Onlineredaktion / Kai-Uwe Krakau
Einfach mal den Wasserhahn zudrehen
Vor drei Jahren startete ein Energiesparprojekt in den Ahrensfelder Kitas und der Schule. Nun wurde es abgeschlossen - für die Einrichtungen gab es Urkunden und "Süßigkeiten-Pakete".
\"Energiefressern\" auf der Spur: Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d der Friedrich-von-Canitz-Grundschule Blumberg mit der Urkunde des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen
"Jeder kann etwas tun, um in diesem Bereich zu sparen", hatte Bürgermeister Wilfried Gehrke bei der Auftaktveranstaltung im November 2014 gesagt. Weil man damit nicht früh genug beginnen kann, schob die Gemeinde, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Energie und ihrem Vorsitzenden Jörg Dreger, damals das Projekt an. Das Ziel war es dabei, den Nachwuchs für das Thema zu sensibilisieren und auch Energie einzusparen. Zunächst war vorgesehen, für die kommunalen Einrichtungen einen finanziellen Anreiz zu schaffen: Über ein Prämiensystem sollte ein Teil der eingesparten Kosten den Kitas und der Grundschule zur Verfügung stehen. Nach umfassender Diskussion hatte man sich aber dann doch für "Aktivitäts-Prämien" - Baukästen und Bücher - entschieden. Das gesamte Projekt wurde vom Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU) begleitet. Während der Projektlaufzeit gab es Rundgänge der Einrichtungsleiter und Hausmeister in den Gebäuden. Lehrer, Erzieher und technische Mitarbeiter nahmen zudem an Weiterbildungsveranstaltungen teil. Darüber hinaus wurden verschiedene Projekte entwickelt, in denen sich die Kindergruppen mit dem Thema Energieeinsparung auseinandersetzten. So benutzten beispielsweise die Mädchen und jungen der "Regenborgen"-Kita alte Zeitungen als Unterlagen zum Malen, verschiedene Verpackungen wurden einfach zu Spielzeug umfunktioniert. Bei der Abschlussveranstaltung stellte jede Kita und die Friedrich-von-Canitz-Grundschule ihre Vorhaben noch einmal vor. Es entstanden Wandzeitungen, es gab Vorträge, und sogar eine eigene "Energiespar-Hymne" wurde präsentiert. Die Mädchen und Jungen berichteten über ihre Erfahrungen und gaben auch Energiespar-Tipps weiter. So sollte der Hahn abgedreht werden, wenn Wasser nicht unmittelbar gebraucht wird - beispielsweise beim Zähneputzen. Auch die "Standby-Funktion" vieler technischer Geräte hat so ihre Tücken - dabei fließt nämlich auch Strom. "Wichtig ist es, dass die Kinder auch künftig diese Maßnahmen ergreifen und auch den Eltern den sparsamen Umgang mit Energie beibringen", hieß es bei der Veranstaltung. Als Auszeichnung bekamen alle Einrichtungen eine Urkunde und auch ein Paket mit Süßigkeiten. Insgesamt wird das Projekt im Ahrensfelder Rathaus und bei den Mitgliedern des Arbeitskreises "Energie" als Erfolg gewertet. "Wir waren zuerst unsicher, wie das Vorhaben durch die Kitas und die Schule aufgenommen wird", sagte Felix Fischer, der Energiebeauftragte der Kommune. Zum Schluss sei man aber über die tollen Ergebnisse sehr positiv überrascht gewesen. Besonders gut fanden es die Initiatoren, dass es den Lehrern und Erziehern gelungen war, das Thema und damit das Energiesparen völlig unkompliziert in den Kita- und Schulalltag zu integrieren. Das Projekt hat insgesamt knapp 20 000 Euro gekostet. Die Gemeinde Ahrensfelde beteiligte sich mit 8000 Euro. Den Rest, rund 12 000 Euro, steuerte der Bund über ein spezielles Förderprogramm bei. Wie viel Kohlendioxid in den Gebäuden in den vergangenen drei Jahren eingespart wurde, steht übrigens noch nicht fest. Dies werde derzeit ermittelt, hieß es aus dem Rathaus.
aktualisiert von Maik Berendt, 25.07.2017, 09:08 Uhr
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