Haltepunkt Rehhahn soll 2010 gebaut werden
Die Verhandlungen der Gemeinde Ahrensfelde mit der Deutschen Bahn AG zum Haltepunkt im Gewerbegebiet Rehhahn sind abgeschlossen.
"Wir sind uns grundsätzlich einig", erklärte Bürgermeister Wilfried Gehrke gegenüber der Märkischen Oderzeitung. Dies betreffe insbesondere die gemeinsame Finanzierung des Vorhabens durch das Land Brandenburg, das Verkehrsunternehmen und die Kommune. "Einige Verfahrensfragen sind derzeit noch zu klären", so der Ahrensfelder Bürgermeister. So solle etwa das Land koordinierende Aufgaben bei der Abrechnung übernehmen. "Uns ist signalisiert worden, dass es in der kommenden Woche ein Ergebnis gibt", so Gehrke.
Nochmalige Verhandlungen waren notwendig geworden, nachdem der Bahnsteig von ursprünglich 60 auf 90 Meter verlängert wurde. Die geänderte Planung wurde mit der zu erwartenden sehr guten Auslastung des Haltepunktes begründet. Die Strecke werde sicher hervorragend angenommen, so der Bürgermeister, der auf die große Zahl der Beschäftigten im Gewerbegebiet verwies. "Vor fünf Jahren sah das noch ganz anders aus", so Gehrke. Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft (ODEG) werde daher Züge mit drei Wagen einsetzen. Daraus ergebe sich dann eine Länge von 75 Metern.
Nach Angaben des Ahrensfelder Bürgermeisters ist mit höheren Kosten beim Bau des Haltepunktes zu rechnen. Der frühere brandenburgische Minister für Infrastruktur und Raumordnung, Reinhold Dellmann (SPD) hatte erst Mitte Juni den Fördermittelbescheid des Landes für das Projekt in Höhe von 300 000 Euro an die Kommune übergeben. Die restlichen Kosten von 100 000 Euro sollten die Gemeinde Ahrensfelde und der Landkreis Barnim zu gleichen Teilen aufbringen.
Gehrke hofft, dass der Haltepunkt "Mitte oder Ende 2010" genutzt werden kann.
aktualisiert von Mathias Dumke, 07.02.2010, 12:12 Uhr |